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Posty

Wyświetlanie postów z lipiec, 2016

"Ich fühle die Kundenwünsche im Voraus" - Beim Coiffeur in Polen

Ein geheimnisvoller Inkaschatz in Polen

Lech Walesa: «Neue Konfliktlösungen sind nötig»

Polens legendärer Arbeiterführer und Ex-Präsident Lech Walesa befürwortet der historischen Wahrheit und Gerechtigkeit zuliebe auch eine späte gerichtliche Abrechnung mit General Jaruzelski. Im Umgang mit Russland, das - wie die Kaukasus-Krise zeigt - wieder vom alten sowjetischen Imperium träumt, fordert Walesa mehr europäische Solidarität.


Fot. M. Graczyk
Interview: Paul Flückiger, Danzig (2008)
Herr Walesa, gerade hat General Jaruzelskis Prozess wegen der Verhängung des Kriegsrechts 1981 begonnen. Glauben Sie Jaruzelski, wenn er sagt, er habe dabei als polnischer Patriot gehandelt und sei mit der Ausrufung des Kriegsrechts einer drohenden sowjetischen Invasion zuvorgekommen? 
Lech Walesa: Als Politiker genügt mir die Tatsache, dass ich Jaruzelski und den Kommunismus besiegt habe. Den Rest überlasse ich den dazu berufenen Organen unseres heute demokratischen Staates. Fachleute müssen sich mit der Frage beschäftigen, ob er ein Patriot war oder nicht, als er das Kriegsrecht ausrief. Mir …

Mikolaj Warszawski – Polens Kinderfreund

Mit seinen Hilfspaketen für arme Familien ist der Obdachlose Mikolaj (Nikolaus) landesweit berühmt geworden. Doch heuer ist der Warschauer Samichlaus ohne Kutte.


Fot. M. Graczyk
Paul Flückiger, Warschau (2009)
Egal was passiere, seinen Mitmenschen helfen könne man immer, sagt der Mann im grauen Rauschebart. Ein blaues Stirnband hält seine Mähne zusammen, wenn er ruhigen Schrittes zwischen den geschäftigen Reisenden auf dem Warschauer Zentralbahnhof hin und her geht und für das Obdachlosenmagazin „Wspak“ („umgekehrt“) wirbt. Sein Portrait in der roten Nikolauskutte ziert das Verkaufstischchen, heute jedoch trägt Mikolaj (Nikolaus) nur einen langen grauen Mantel.
Dutzende von Kinderbriefen aus ganz Polen erhält der als „Mikolaj Warszawski“, also Warschauer Samichlaus, bekannte Obdachlose täglich an die speziell für ihn eingerichtete Postadresse. Der 76-jährige Wohltäter heisst mit bürgerlichem Namen ganz anders, doch jenen Lebensabschnitt hat er längst beiseite geschoben. „Ich war schon i…